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Bangsaen Grand Prix 2026: 20 Jahre Straßenrennen zwischen Küste, Betonmauern und Motorsportkultur

Bangsaen Grand Prix 2026: 20 Jahre Straßenrennen zwischen Küste, Betonmauern und Motorsportkultur

Der Bangsaen Grand Prix 2026 war mehr als ein normales Rennwochenende. Vom 1. bis 5. Juli 2026 stand das Event in Chon Buri offiziell im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums. Gefahren wurde auf dem Bangsaen Street Circuit, direkt an der Küste, mit freiem Eintritt für die Besucher vor Ort. Damit blieb das Rennen auch 2026 das, was es über zwei Jahrzehnte geworden ist: ein Motorsportfest im öffentlichen Raum, getragen von Rennsport, Stadt, Tourismus und einer sehr eigenen Atmosphäre.

Sportlich war das Jubiläumswochenende dicht gepackt. Neben den Kernserien der Thailand Super Series standen unter anderem TSS Supercar GT3/GTM, GT4/GTC, Super Touring, Super Pickup, TH Super Eco, Eighty-Six Challenge Thailand, Toyota One-Make-Rennen und der Porsche Carrera Cup Asia auf dem Programm. Der Bangsaen Street Circuit gilt öffentlich als temporärer Straßenkurs mit rund 3,7 Kilometern Länge, 19 Kurven, Betonbegrenzungen, wechselnden Gripverhältnissen und kaum Fehlertoleranz. Genau diese Mischung prägte auch das Jubiläumswochenende 2026.

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© Thailand Super Series

Ein Jubiläum mit schwierigen Bedingungen

Das Wochenende zeigte sehr früh, warum Bangsaen zu den anspruchsvollsten Straßenrennen in Südostasien zählt. Die Strecke liegt direkt an der Küste, der Wind kann Sand, Feuchtigkeit und Schmutz auf die Fahrbahn bringen, gleichzeitig wechseln Licht, Grip und Streckenoberfläche deutlich schneller als auf permanenten Rennstrecken. Dazu kamen 2026 immer wieder Regen und nasse Abschnitte.

Gerade am Freitag und Samstag bestimmten Wetterfenster, Verzögerungen, nasse Ideallinien und Pfützen das Bild. Qualifyings und Rennen wurden dadurch nicht nur fahrerisch anspruchsvoller, sondern auch strategisch schwerer lesbar. Wer früh auf Temperatur kam, profitierte. Wer zu viel riskierte, fand sich schnell neben der Ideallinie oder in Schwierigkeiten wieder.

Am Sonntag stabilisierten sich die Bedingungen phasenweise, doch Bangsaen blieb Bangsaen: enge Mauern, harte Bremszonen, eine spezielle Boxensituation und das ständige Risiko von Safety-Car-Phasen oder Unterbrechungen. Die besondere Boxengasse, die zwischen den Serien immer wieder neu organisiert werden musste, machte das Wochenende auch logistisch anspruchsvoll.

Super Touring: Zentimeterentscheidung und ein harter Finaltag

Die Super Touring eröffnete den sportlichen Kern des Jubiläums mit einem der engsten Rennen des Wochenendes. In Race 3 setzte sich Nabil Azlan im Toyota Vios nach 26 Runden durch. Der Abstand auf Rang zwei betrug nur 0,241 Sekunden. Norrarat Apivart und Ayrton Apivart kamen im Toyota Yaris Ativ als Zweite ins Ziel, Pasarit Promsombat und Nattanid Leelalert wurden im Honda CRZ Dritte, nur 0,534 Sekunden hinter dem Sieger.

Damit lieferte die Super Touring genau das, was Bangsaen auszeichnet: kein langes Abtasten, sondern permanenter Druck, enge Zweikämpfe und kaum Raum für Fehler. In einem Straßenkursrennen über mehr als eine Stunde ist ein Podium innerhalb von etwas mehr als einer halben Sekunde ein klares Zeichen für die Qualität und Dichte des Feldes.

Race 4 am Sonntag verlief deutlich unruhiger. Schon die Anfangsphase brachte Positionswechsel, Ausfälle und eine Safety-Car-Phase. Am Ende gewannen Phiranat Niyomdecha und Chanoknun Niyomdecha im Honda CRZ vor Chotthanin Charoensukhawatana und Aniwat Lommahapanit, ebenfalls Honda CRZ. Nabil Azlan erreichte als Dritter erneut das Gesamtpodium und war zugleich bester Fahrer der Touring-NA-Wertung. Öffentlich verfügbare Ergebnisübersichten weisen die Super-Touring- und Super-Eco-Läufe am Bangsaen-Wochenende ebenfalls als Teil des offiziellen TSS-Rennprogramms aus.

© Thailand Super Series

TH Super Eco: Kleine Fahrzeuge, große Rennintensität

Die TH Super Eco war einer der positiven sportlichen Akzente des Wochenendes. Die Rennen waren eng, aber auffällig sauber geführt. Auf einem Kurs wie Bangsaen ist das keine Selbstverständlichkeit. Die Fahrzeuge haben weniger Leistung als die GT-Kategorien, aber genau dadurch entstehen lange Zweikämpfe, Windschattenphasen und mehrere Kurven dauernde Duelle.

In Race 4 gewann Varunchit Wattanathanakun im Toyota Yaris vor Xie Boyu Jonathan im Honda Brio. Xie blieb nur 1,453 Sekunden zurück und fuhr zugleich die schnellste Rennrunde. Brett Dickie wurde Dritter im Honda Brio Amaze. In der ECO-C+-Wertung setzte sich Sorawich Sommai durch.

Race 5 brachte erneut ein enges Finish. Jirapat Jirapraneet gewann im Honda Brio mit nur 0,793 Sekunden Vorsprung auf Xie Boyu Jonathan. Aekkawut Chimjiw wurde Dritter und gewann gleichzeitig die ECO-C+-Wertung. Auch hier lagen die Top drei innerhalb von 1,127 Sekunden. Für die TH Super Eco war das Jubiläumswochenende damit sportlich ein starkes Schaufenster: günstige Einstiegsfahrzeuge, aber anspruchsvolle Rennen mit hoher Zweikampfdichte.

Eighty-Six Challenge Thailand: Markenpokal mit klarer Bangsaen-Dramatik

Die Eighty-Six Challenge Thailand passte sehr gut in das Straßenkursformat. Gleiche oder sehr ähnliche Fahrzeuge sorgen auf einem Kurs wie Bangsaen dafür, dass Fahrpräzision, Traktion aus langsamen Kurven und Risikomanagement besonders stark zählen.

Race 3 gewann Vongsapat Ketsiri im Toyota GR86 Cup Car mit deutlichem Vorsprung. Clayton John Nelmes wurde Zweiter, Pancha Waiprip Dritter. In Race 4 drehte Clayton John Nelmes das Bild um und holte den Sieg. Pancha Waiprip blieb nur 0,885 Sekunden zurück, Vongsapat Ketsiri komplettierte das Podium mit 1,747 Sekunden Rückstand.

Damit bekam die Serie an zwei Tagen zwei unterschiedliche Sieger und zwei unterschiedliche Renncharaktere: einmal ein kontrollierter Erfolg, einmal ein enges Finale. Gerade Race 4 zeigte, wie wenig Abstand auf dem Bangsaen Street Circuit reicht, um aus einem normalen Markenpokalrennen ein echtes Straßenkursduell zu machen.

© Thailand Super Series

Thailand Super Pickup: Tradition, Nähe und harte Arbeit

Die Pickup-Kategorien sind in Thailand ein zentraler Bestandteil des nationalen Motorsports. Für europäische Zuschauer wirkt diese Fahrzeugklasse zunächst ungewöhnlich, für Bangsaen gehört sie aber zum Charakter des Wochenendes. Die Fahrzeuge sind groß, robust, spektakulär zu bewegen und erzeugen in den engen Passagen ein ganz eigenes Bild.

In der Thailand Super Pickup Class C gewann Supamongkol Detpetch Race 4 im Isuzu All New vor Jakkapan Wannarat und Sunan Ngiemphakwaen. Race 5 ging dann an Jakkapan Wannarat. Dahinter folgten Tassanai Jaimun und Alexander Van Mourik. Die öffentlich verfügbaren Ergebnisdaten führen für die Class-C-Rennen ebenfalls Jakkapan Wannarat, Tassanai Jaimun und Alexander Van Mourik als Top drei von Race 5.

In der Thailand Super Pickup Class A-B gewann Supatas Boonruang Race 4 im Toyota Revo. Gesamtzweiter und Sieger der Pickup-A-Wertung wurde Sandy Stuvik im Ford Ranger, Rang drei ging an Tanawat Suwannarat im Isuzu All New. Die schnellste Runde fuhr Kantadhee Kusiri, der am Ende Achter wurde. Damit zeigte auch diese Kategorie, dass Bangsaen nicht nur reine Endplatzierungen belohnt, sondern oft auch durch Zwischenfälle, Verkehr und Rennverlauf geprägt wird.

Toyota One-Make-Rennen: Breite Basis im Jubiläumsprogramm

Die Toyota-One-Make-Rennen erweiterten das Wochenende um weitere nationale Rennplattformen. Im Toyota Hilux Revo OMR gewann Chokchai Jarunongkran Race 1 vor Jakkapan Wannarat und Chalermpon Phonlookin. Jakkapan fuhr dabei die schnellste Runde, musste sich im Ergebnis aber mit Rang zwei begnügen.

Im Toyota Yaris OMR setzte sich Smith Tsoi in Race 1 vor Aleeanz Voltz und Siripakorn Yeabyon durch. Das Rennen war geprägt von einem großen Feld und mehreren Ausfällen beziehungsweise nicht klassifizierten Fahrzeugen.

Im kombinierten Toyota Corolla und Yaris Lady OMR gewann Kentaro Chiba im Corolla Altis vor Bhuripat Vejvongsatechavat und Srithana Mitaree. Beste Teilnehmerin beziehungsweise Siegerin der Yaris-Ativ/Lady-Wertung wurde Pitcha Miya Thongchua vor Sutasinee Sirirak und Kamonsikarn Thanasinchai.

Diese Rennen waren sportlich nicht der internationale Mittelpunkt des Wochenendes, aber sie waren wichtig für die Breite des Events. Bangsaen lebt nicht nur von GT3-Fahrzeugen, sondern auch davon, dass nationale Serien, Nachwuchs, Amateure und Markenpokale Teil desselben Stadt- und Motorsportfestes sind.

© Thailand Super Series

Porsche Carrera Cup Asia: Marcus Amand dominiert das Bangsaen-Wochenende

Der Porsche Carrera Cup Asia brachte internationale Markenpokalqualität an die Küste. Die Runden 7 und 8 der Saison wurden in Bangsaen ausgetragen. Für den Porsche-Nachwuchs und die etablierten Cup-Piloten war das Jubiläumswochenende eine besondere Herausforderung, weil der Kurs wenig Fehler verzeiht und die Bedingungen vor allem am Samstag schwierig waren.

In Round 7 gewann Marcus Amand für BWT Shanghai Yonda. Dylan Pereira wurde Zweiter, Marvin Klein Dritter. Marco Giltrap und Naquib Azlan komplettierten die Top fünf. Round 8 brachte erneut einen Sieg für Marcus Amand. Marco Giltrap wurde Zweiter, Dylan Pereira Dritter. Die öffentlich verfügbaren Berichte des Porsche Carrera Cup Asia bestätigen Amand als Doppelsieger des Bangsaen-Wochenendes und beschreiben die schwierigen Bedingungen sowie die Unterbrechung des Sonntagsrennens.

Amand war damit einer der prägenden Fahrer des Jubiläumswochenendes. Zwei Siege auf einem Stadtkurs wie Bangsaen sind sportlich hoch einzuordnen, weil sie nicht nur reine Pace, sondern auch Disziplin, Reifenmanagement, saubere Starts und Fehlervermeidung verlangen.

TSS Supercar GT4/GTC: Porsche gegen Toyota, zwei verschiedene Sieger

Die GT4/GTC-Kategorie lieferte an beiden Renntagen ein starkes Bild. In Race 3 gewannen Dechathorn P. und Kantadhee K. im Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport. Siu Yin Wong und Mitchell C. wurden im Toyota GR Supra GT4 EVO II Zweite, Ananthorn T. und Supakit J. belegten Rang drei.

In der GTC-Wertung setzte sich in Race 3 Nattavude Ch. und Na Dol V. im Toyota GR Supra GTC durch. Die GT4-Am-Wertung gewannen Grant S. und Suttipong S.

Race 4 ging dann an Ananthorn T. und Supakit J. im Toyota GR Supra GT4 EVO II. Dechathorn P. und Kantadhee K. wurden Zweite, Rang drei holten Kmik K. und Thanapattra S. im Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport. Todd Kingsford gewann die GT4-Am-Wertung, Manat K. und Nattapong H. die GTC-Wertung. Öffentlich verfügbare Ergebnisübersichten bestätigen für GT4/GTC die beiden Rennläufe sowie die jeweiligen Gesamtsieger und Podien.

Auffällig war, dass Toyota und Porsche beide Siege holten. Das gab der Kategorie eine gute sportliche Balance. Gleichzeitig zeigte Race 4, wie hart Bangsaen sein kann: Das Fahrzeug mit der Startnummer 39 fuhr die schnellste Runde, wurde aber nach 27 Runden nicht klassifiziert.

TSS Supercar GT3/GTM: Der große Höhepunkt des Wochenendes

Die GT3/GTM-Rennen bildeten den sportlichen Höhepunkt des Jubiläums. Race 3 fand nach schwierigen Wetterbedingungen auf abtrocknender Strecke statt. Voravud Bhirombhakdi und Carlo van Dam gewannen im Ferrari 296 GT3 für Singha Motorsport Team Thailand. Henk Kiks und Alessandro Ghiretti wurden im Porsche 911 GT3-R Zweite, Piti Bhirombhakdi und Kantasak Kusiri im Honda NSX EVO II Dritte. Die schnellste Runde ging an Henk Kiks und Alessandro Ghiretti.

Race 4 am Sonntag wurde zum passenden Finale des Jubiläumswochenendes. Piti Bhirombhakdi und Kantasak Kusiri gewannen im Honda NSX EVO II vor Henk Kiks und Alessandro Ghiretti im Porsche 911 GT3-R. Iaro R. und Sandy Stuvik komplettierten im Audi R8 LMS EVO II das Gesamtpodium und fuhren zugleich die schnellste Runde des Rennens. Öffentlich verfügbare Rennberichte beschreiben den Kampf an der Spitze, die Bedeutung der Boxenstopps und den entscheidenden Verlauf im zweiten Rennteil.

Gerade das Duell zwischen dem Honda NSX und dem Porsche zeigte, weshalb Straßenrennen so faszinierend sind. In Bangsaen reicht es nicht, nur die schnellste Einzelrunde zu fahren. Entscheidend ist, wann man attackiert, wie sauber man durch Verkehr kommt, wie stabil der Boxenstopp sitzt und wie wenig man sich von Mauern, Hitze, Strategie und Druck aus dem Rhythmus bringen lässt.

Für Henk Kiks und Alessandro Ghiretti war das Wochenende trotz zweier zweiter Plätze stark. In Race 3 setzten sie mit der schnellsten Runde ein klares Zeichen, in Race 4 blieben sie bis in die entscheidende Phase im Kampf um den Sieg. Piti Bhirombhakdi und Kantasak Kusiri lieferten im Finale jedoch das abgeklärtere Gesamtpaket.

In den GTM-Wertungen waren Saravut S. und Afiq I. im Ferrari 296 Challenge zweimal die Referenz der GTM-Pro-Kategorie. Jia Alex Li und Sye Wai Simon Chan gewannen in beiden Rennen die GTM-Am-Wertung im Porsche 992 GT3 Cup Evo.

© Thailand Super Series

Ergebnisüberblick der wichtigsten Rennen

SerieRennenSieger
Super TouringRace 3Nabil Azlan
Super TouringRace 4Phiranat Niyomdecha / Chanoknun Niyomdecha
TH Super EcoRace 4Varunchit Wattanathanakun
TH Super EcoRace 5Jirapat Jirapraneet
Eighty-Six Challenge ThailandRace 3Vongsapat Ketsiri
Eighty-Six Challenge ThailandRace 4Clayton John Nelmes
Thailand Super Pickup Class CRace 4Supamongkol Detpetch
Thailand Super Pickup Class CRace 5Jakkapan Wannarat
Thailand Super Pickup Class A-BRace 4Supatas Boonruang
Toyota Hilux Revo OMRRace 1Chokchai Jarunongkran
Toyota Yaris OMRRace 1Smith Tsoi
Toyota Corolla + Yaris Lady OMRRace 1Kentaro Chiba
Porsche Carrera Cup AsiaRound 7Marcus Amand
Porsche Carrera Cup AsiaRound 8Marcus Amand
TSS Supercar GT4/GTCRace 3Dechathorn P. / Kantadhee K.
TSS Supercar GT4/GTCRace 4Ananthorn T. / Supakit J.
TSS Supercar GT3/GTMRace 3Voravud Bhirombhakdi / Carlo van Dam
TSS Supercar GT3/GTMRace 4Piti Bhirombhakdi / Kantasak Kusiri

Fazit: Ein Jubiläum, das den Charakter von Bangsaen bestätigt hat

Das 20-jährige Jubiläum des Bangsaen Grand Prix war sportlich und atmosphärisch ein starkes Statement. Das Wochenende verband nationale thailändische Rennserien, internationale GT-Felder, Markenpokale, Pickup-Racing und Nachwuchskategorien zu einem kompakten Motorsportfestival. Genau diese Mischung macht Bangsaen aus.

Der Kurs verlangt Respekt. Er ist eng, schnell, unruhig, wetteranfällig und strategisch komplex. Wer hier gewinnt, braucht mehr als reine Geschwindigkeit. Es braucht Geduld, Mut, Kontrolle und ein Team, das bei Boxenstopps, Setup und Reaktion auf Rennunterbrechungen funktioniert.

2026 erzählte Bangsaen im Jubiläumsjahr damit eine sehr passende Geschichte: Der Grand Prix ist nicht nur ein Rennen am Meer, sondern ein gewachsener Motorsportstandort mit internationaler Relevanz, lokaler Identität und einer besonderen Nähe zu den Fans. Nach 20 Jahren wirkte dieses Event nicht wie ein Rückblick, sondern wie ein weiterer Schritt nach vorn.