Zorn hält Willi bis zur Ziellinie auf Distanz – Auftaktsieg in der „Audi GT Masters 2026 | iRacing Test Season“ (Rennen 1, Charlotte)

Mit einem Sieg im Fotofinish hat Kevin Zorn das erste Rennen der Audi GT Masters 2026 – iRacing Test Season gewonnen. Nach 45 intensiven Minuten auf dem Charlotte Motor Speedway (Roval) setzte sich Zorn gegen den bis zur letzten Runde druckmachenden Pascal Willi durch. Am Ende trennte die beiden nur +0,225 Sekunden. Dahinter komplettierte Mirko Rosenboom als Dritter das Podium (+9,682), gefolgt von Corbin auf Rang vier (+13,643). Das zeigen die im Stream eingeblendeten Endergebnisse.

Premiere & Kontext: Warum „Testsaison“?

Der Abend war ausdrücklich als Premiere und Auftakt einer Testsaison 2026 angelegt: Nach dem Wechsel von Assetto Corsa Competizione zu iRacing soll die Plattform unter Rennbedingungen erprobt werden – inklusive Organisationsabläufen, Server-/Liga-Settings und Rennformat.

Auch der ACI selbst formuliert das Ziel inhaltlich klar: Man teste gemeinsam, „ob iRacing die richtige Plattform“ für das SimRacing-Angebot ist (Testserie im Rhythmus, mehrere Termine).

Was ist der „ACI International Deutschland“ (Audi Club International Deutschland)?

Der Audi Club International Deutschland e.V. (ACI) ist laut AUDI AG der Dachverband der deutschen Audi Clubs sowie der Clubs der historischen Marken (u. a. Auto Union, DKW, Horch, NSU, Wanderer) und fungiert in Kooperation mit Audi Tradition als Ansprechpartner für die Clublandschaft in Deutschland.
Der ACI beschreibt sich zudem als Interessenvertretung dieser Cluborganisationen und als Bindeglied zwischen Clubs/Mitgliedern und der Öffentlichkeit (in Zusammenarbeit mit Audi Tradition).

Qualifying: Enge Abstände als Vorgeschmack

Schon im Qualifying deutete sich an, was das Rennen später bestätigte: extrem knappe Zeiten und ein Feld, das trotz überschaubarer Starterzahl eng zusammenlag. Zorn setzte früh die Benchmark (im Broadcast wurde u. a. eine 1:18,450 als Referenz genannt), während Willi permanent in Schlagdistanz blieb.

Gefahren wurde dabei im klar kommunizierten Rahmen: 20 Minuten Qualifikation, anschließend 45 Minuten Rennen.

Rennen: Dauerstress an der Spitze, Entscheidungen in Verkehr & Boxenphase

Der Start erfolgte als fliegender Start hinter dem Pace Car – auf dem Roval mit Infield und Ovalanteil eine heikle Phase, weil sich das Feld beim Rausbeschleunigen aufs Banking schnell „auffächert“. 

Spitzenduell Zorn vs. Willi: kein Zentimeter verschenkt

Im Zentrum stand über weite Strecken das direkte Duell: Zorn verteidigte die Führung, Willi lauerte im Windschatten und setzte wiederholt an – besonders an den Schlüsselstellen, die im Stream vorab als kritisch markiert wurden (Haarnadel raus aufs Oval, Schikanenpassagen).

Willi setzte dabei auch das sportliche Ausrufezeichen über die Pace: Im Broadcast wurde eine 1:17,996 als erste Runde „unter 1:18“ im Rennen erwähnt. 

Boxenphase & Rennlogik „Testbetrieb“

Zur Rennmitte mischte die Boxenphase das Bild durch – inklusive der in iRacing typischen Mechaniken, die im Stream explizit erklärt wurden (z. B. Slowdowns/Incidents, sowie die Möglichkeit eines „Fast Repair“ in diesem Testformat)

Entscheidend: Trotz Momenten im Verkehr und einzelner Zwischenfälle im Feld blieb die Spitze im direkten Zweikampf – und Zorn brachte das Ding mit minimalem Vorsprung über die Linie.

Endergebnis (Top 8)
  1. Kevin Zorn – Sieg

  2. Pascal Willi +0,225

  3. Mirko Rosenboom +9,682

  4. Corbin +13,643

  5. Ben Linde +30,083

  6. Domenik Tubes +44,929

  7. Hanna Ickler +50,692

  8. Alexander Turek +1:04

Dahinter folgten u. a. Kasia Lisa Hansen (1 Runde zurück), Jens Rüter und Fabian Lewin (je 2 Runden zurück).

Ausblick: Die nächsten Testläufe (laut ACI-Kommunikation)

Als weitere Stationen der Testserie wurden kommuniziert:

  • 02.03. – Oulton Park International

  • 16.03. – Snetterton 300

  • 30.03. – Oschersleben GP Kurs